Lausitzcluster Mobilität – Mobilität weitergedacht: die mobiLH

Lausitzcluster Mobilität – Mobilität weitergedacht: die mobiLH

Im Landkreis Görlitz stehen wir vor einer einfachen Frage: Warten wir auf Lösungen – oder entwickeln wir sie selbst? Klar ist: Es braucht keine weiteren Konzepte für die Schublade. Es braucht Macherinnen und Macher – und Menschen, die Ideen gemeinsam umsetzen.

Im Rahmen des Lausitzclusters Mobilität entwickelt die Taskforce Strukturwandel der ENO mbH derzeit die mobiLH – die mobile Lausitz-Haltestelle. Dahinter steckt ein flexibles, modulares System, das beispielsweise Sitzmöglichkeiten, Beleuchtung oder digitale Lösungen integrieren kann. Ziel ist es, Kommunen und Unternehmen zu ermöglichen, Mobilitätsstationen im ländlichen Raum unkompliziert zu testen – ohne hohe Anschaffungskosten oder aufwendige bauliche Maßnahmen. Das Lausitzcluster verfolgt dabei ein klares Ziel: gemeinsam mit regionalen Akteurinnen und Akteuren neue Ansätze für Mobilität entwickeln und bestehende Angebote besser miteinander verknüpfen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Perspektive der Menschen vor Ort – denn sie erleben täglich, wo Mobilität gut funktioniert und wo es noch Herausforderungen gibt.

Impulse und neue Perspektiven

Zum Auftakt der Veranstaltung im Energy Business & Event Space erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Mobilität in der Region. Vorgestellt wurden Projekte und Ansätze, die zeigen, wie sich Mobilität im ländlichen Raum verändern kann – etwa durch digitale Lösungen, neue Mobilitätsangebote oder eine bessere Vernetzung bestehender Strukturen.

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Im Anschluss stand der aktive Austausch im Mittelpunkt. In zwei Workshoprunden diskutierten die Teilnehmenden mögliche Einsatzfelder, Must-haves und No-Gos der mobiLH sowie Fragen zu Betrieb, Partnerschaften und Finanzierung. 

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Dabei brachten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Ideen zur Mobilität in der Region ein. Besonders im Fokus standen zwei Fragen:

  • Was muss die mobile Lausitz-Haltestelle leisten, damit Kommunen sie tatsächlich nutzen können?
  • Wie kann die mobile Lausitz-Haltestelle realistisch auf die Straße gebracht werden?

Die Diskussionen machten deutlich: Viele Menschen sind bereit, neue Wege zu denken und aktiv an der Entwicklung der Region mitzuwirken.

Der Austausch zeigte auch, dass einige zentrale Fragen noch zu klären sind – etwa zur Betreiberstruktur, zu Verantwortlichkeiten sowie zur Auswahl geeigneter Standorte. Diskutiert wurde außerdem, wann eine Haltestelle als innovativ wahrgenommen wird und wie sie sich sinnvoll von einer klassischen Haltestelle unterscheiden kann. Die gesammelten Hinweise werden derzeit ausgewertet und fließen direkt in die weitere Arbeit der Taskforce ein. Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass die Idee der mobiLH weiter konkretisiert werden soll – und dass der Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Wirtschaft und Forschung dabei eine zentrale Rolle spielt. Denn eines wurde klar:
Zukunftsfähige Mobilität entsteht nicht nur durch neue Technologien – sondern vor allem durch Zusammenarbeit und gute Ideen aus der Region.

Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmenden für die engagierte Beteiligung und die vielen wertvollen Impulse. Ebenso danken wir dem ENERGY Business & Event Space für die freundliche Unterstützung und die reibungslose Betreuung der Veranstaltung. 

Wie geht es weiter?

In den kommenden Wochen möchten wir die Ergebnisse weiter vertiefen und eine Ausschreibung für die technische Konzept- und Projektentwicklung der mobilen Lausitz-Haltestelle vorbereiten. Darüber hinaus bewerben wir uns beim simul⁺ meets futureSAX Innovationsforum „Smarte Städte & Regionen“, um unsere Idee in einem Pitch vorzustellen.

Alle aktuellen Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier: Veranstaltungsübersicht
Wir freuen uns, wenn Sie uns auch weiterhin auf dem Weg zur mobilen Lausitz-Haltestelle begleiten und mit einer kurzen Interessenbekundung dazu beitragen, die Ausschreibung für die mobiLH auf den Weg zu bringen.

Kontakt: Taskforce Strukturwandel der ENO mbH, Emilia Grass, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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