Projekt- und Prozessmanagement
Wissenschaft geht in die Praxis
- Projektmanagement
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Am 31. März startete an der Hochschule Zittau/Görlitz ein Studienkurs zur Geschäftsideenentwicklung in der Pflegebranche.
Auslöser waren die Ergebnisse aus dem von der ENO mbH initiierten Projekt „PflegePlus“ unter dem Dach des Netzwerkes „Lausitz Vital“ und der damit verbundenen Mitarbeiterbefragung. Seit Jahren fungiert die Entwicklungsgesellschaft (ENO) mbH als Unterstützer und Vermittler, sie hat inzwischen ein lausitzweites Netzwerk aufgebaut und organisiert regelmäßige Treffen zum direkten Austausch.
Gefragt sind jetzt sechs Studentinnen aus dem Masterstudiengang „Gesundheitsmanagement“. Im Workshop werden Lösungen für zwei drängende Probleme im Pflegebereich gesucht:
- Digitalisierung in der Pflege, wie kann diese umgesetzt und dabei auch die teilweisen Vorbehalte von Mitarbeitern abgebaut werden? und
- Wie kann die Aufenthaltsdauer von Patienten in Krankenhäusern verkürzt werden?
Damit es nicht allein bei der Theorie bleibt und im besten Fall bis zur Sächsischen Innovationskonferenz am 25. Juni in Dresden greifbare Lösungen für die Kliniken und Pflegeunternehmen vorliegen, wird das Projekt von drei Praxispartnern unterstützt: den Kliniken Oberlausitzer Bergland und Weißwasser und dem DRK-Kreisverband Görlitz Land e.V.
Wissenschaftlich begleiten Katja Knauthe und David Sauer vom GAT-Institut (Institut für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik) der HSZG den Workshop. Dabei wird auf den Design-Thinking-Ansatz gesetzt, um die Ideen nutzerzentriert zu gestalten und sie gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig aufzustellen.
Sollte das Pilotprojekt erfolgreich laufen, soll es diese Form der Zusammenarbeit zwischen der HSZG und der ENO auch in den kommenden Studienjahrgängen geben.
Das Projekt "PflegePlus: Innovative Mitarbeiterbindung" wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.